Fallhintergrund
Dieser Fall richtet sich gegen einen Tier-2-Hersteller von Metallstanzteilen für die Automobilindustrie mit Sitz in Südchina. Das Werk produziert hauptsächlich Verstärkungshalterungen für Automobilchassis und Karosseriestrukturteile und verarbeitet Materialien wie 1,5–3,0 mm HSLA-Stahl mit hoher Festigkeit und Aluminium-Magnesium-Legierungsbleche. Vor dem Wiederaufbau setzte die Werkstatt drei Sätze traditioneller 160-Tonnen-Stanzpressen mit Schwungradantrieb für das Folgestanzen ein. Zu den Hauptproblemen gehörten die instabile Maßhaltigkeit hochfester Stahlteile, ein hoher Ausschussanteil, häufiger Werkzeugverschleiß und ein hoher Gesamtenergieverbrauch. Im ersten Quartal 2025 ersetzte das Unternehmen zwei alte mechanische Stanzpressen durch zwei Sätze 160-Tonnen-Servostanzpressen mit Direktantrieb und behielt eine ursprüngliche mechanische Presse für einfache Teile mit geringem Bedarf für Vergleichstests. Kontinuierliche Produktionsdaten wurden 12 aufeinanderfolgende Monate nach der Inbetriebnahme verfolgt.

